Was Sprache mit Identität zu tun hat

Meldung vom 21. Februar 2021,
Allgemein

Heute ist Tag der Muttersprache.

„Es heißt auch nur Muttersprache, weil der Vater nie zu Wort kommt.“ Behauptet ein Witz.
Dabei leisten Väter genauso wie Mütter ihren Beitrag dazu, ihren Kindern das Sprechen beizubringen.

Ohne Sprache lässt sich unser Alltag nur schwer bewältigen. Sprache ermöglicht uns mit anderen zu kommunizieren, Sprache vermittelt Informationen und Wissen und fördert damit Wohlstand, sozialen Wandel und nachhaltige Entwicklung.

Unsere Muttersprache nimmt dabei eine ganz besondere Rolle ein. Während wir uns vielleicht auch in anderen Sprachen ausdrücken und mitteilen können, haben wir zu unserer Muttersprache eine ganz andere Beziehung. Die Muttersprache ist immer und unweigerlich mit Identität und Kultur verbunden.

Aus diesem Grund ist der Tag der Muttersprache auch entstanden. Als Urdu in Pakistan als Amtssprache eingeführt werden sollte, gingen die Menschen aus der Provinz Bengalen auf die Straße. Ihre Muttersprache Bengali sollte dadurch zurückgedrängt werden. Das war am 21. Februar 1952. Erst 20 Jahre später wurde Ost-Bengalen als Bangladesch unabhängig und führte Bengali als Amtssprache ein.

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