„PlayGround“ als Experimentierfeld für Musikstudierende

Meldung vom 12. Februar 2021,
Allgemein

Hochschulwettbewerb für neue Konzertformate.

Zum Sommersemester ruft die Hochschule einen neuen Wettbewerb ins Leben: Unter dem Titel „PlayGround“ können Studierende neue Formen des klassischen Konzerts entwickeln und ausprobieren. Damit wird ein Forum geschaffen, das auf die sich stark veränderten Rahmenbedingungen für Musik- und Kunstschaffende in der Klassikbranche reagiert. Studierende aller Fachrichtungen der Hochschule sind aufgerufen, künstlerische Beiträge einzureichen, die klassische Musik in neuer Form präsentieren. Unter dem Titel „Corona – allein & doch gemeinsam?“ wird dabei eine aktuelle Frage in den Fokus gerückt: Wie reagiert das öffentliche Konzertleben auf die gesellschaftlichen Herausforderungen durch Corona? 

„Es geht hier um nichts weniger als die berufliche Zukunft junger Musikerinnen und Musiker. Studierende müssen sich während ihres Studiums damit auseinandersetzen, womit, wie und wen sie mit ihrer Kunst erreichen und ansprechen wollen“, so Prof. Lydia Grün, Leiterin des Studiengangs Musikvermittlung, die zusammen mit Prof. Godelieve Schrama, der Prorektorin für künstlerische Angelegenheiten, zu den Initiatorinnen des neuen Hochschulwettbewerbs zählt. Der Wettbewerb soll jungen Studierenden auch eine konkrete Perspektive zum Neustart des Konzertbetriebs in Corona-Zeiten bieten. 

Dabei sind besonders Wettbewerbsbeiträge mit interdisziplinärem Charakter gefragt. Klassische Musik steht nicht nur für sich, sondern kann auch in Verbindung mit anderen Kunstformen und musikalischen Genres neues Publikum ansprechen. Die Haltung des bisherigen Wettbewerbs „Musik & Vermittlung“ entwickelt PlayGround auf konsequente und nachhaltige Weise weiter. 

In einer Summer School Ende Juli können besonders innovative Konzepte der Teilnehmenden vertieft und weiterentwickelt werden. Dies ist einer der Preise, die die Studierenden mit ihren Wettbewerbsbeiträgen gewinnen können. Insgesamt sind Preisgelder bis zu 4.000 Euro von der Stiftung der Hochschule für Musik Detmold ausgelobt, weiterhin ein Sonderpreis Diversität in Höhe von bis zu 3.000 Euro von der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule.  

Die Endausscheidung wird am 27. April im Detmolder Sommertheater ausgetragen. Bewerbungsschluss für Studierende aller Fachrichtungen ist Donnerstag, der 15. April

Foto: Thorsten Krienke

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