Februar-Spielplan des Landestheaters Detmold ist da

Meldung vom 20. Januar 2021,
Allgemein

Kostenlose Digitalangebote aller Sparten.

Das Landestheater Detmold präsentiert für den Februar einen digitalen Spielplan, dessen Bandbreite vom täglichen Fitnessprogramm mit dem Ballettensemble über Lesungen der Abi-Stoffe durch Mitglieder des Schauspielensembles bis hin zum Konzert des Symphonischen Orchesters reicht. Mit Podcasts, interaktiven Angeboten des Jungen Theaters und einem Kulturtelefon für Menschen allen Alters sollte für jeden etwas dabei sein.

„Als Landestheater haben wir einen kulturellen Auftrag zu erfüllen und so ist es uns ein Anliegen, auch während des Lockdowns präsent zu bleiben. Unser digitaler Spielplan ermöglicht es uns, den Kontakt zum Publikum zu halten und vielleicht sogar neue Zuschauerkreise hinzuzugewinnen. Das Live-Erlebnis Theater ist nicht digital erfahrbar, andere Formate können jedoch mit eigenem Reiz einen Spielplan abbilden. Diese Herangehensweise ist unseres Wissens nach deutschlandweit einzigartig. Wir möchten den Menschen in dieser schwierigen Zeit eine Freude machen, unser Angebot ist deswegen auch kostenlos zugänglich“, erklärt Intendant Georg Heckel.

Programmübersicht:

Konzerte:

  • Symphoniekonzert:
    „New York – Wien – St. Petersburg“ – Das Symphonische Orchester spielt unter der Leitung von Generalmusikdirektor Lutz Rademacher ein Konzertprogramm, das nach Aaron Coplands mitreißendem „Appalachian Spring“ Friedrich Guldas spannendes „Konzert für Violoncello und Blasorchester“ mit dem jungen Solisten Friedrich Thiele, Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs, und schließlich Tschaikowskis berühmtes Meisterwerk „Romeo und Julia“ beinhaltet. (13. / 14. Februar)
  • Chorkonzert:
    „Agnus Dei – Geistliche Werke von Gesualdo bis Pärt“ (18. / 21. / 28. Februar) Chordirektor Francesco Damiani spannt einen Bogen geistlicher Werke von Gesualdo bis Arvo Pärt, anhand derer man die Entwicklung der Musik und den unterschiedlichen Umgang der Komponisten mit den gleichen Textvorlagen gut nachvollziehen kann.
  • Zwei Liederabende:
    Die Ensemblemitglieder Stephen Chambers, Emily Dorn und Benjamin Lewis singen ein Programm „Von Beethoven bis Bernstein“ (7. Februar), „Von Schubert bis Crumb“ lautet die Auswahl von Lotte Kortenhaus und Seungweon Lee (20. Februar)
  • Zwei Kammerkonzertabende:
    Ausgewählte Kammerkonzert-Miniaturen laden dazu ein, das breite Spektrum der Kammermusik zu entdecken und die Musikerinnen des Symphonischen Orchesters als Virtuosinnen zu erleben.
    Kammerkonzertabend 1: Flöte und Klavier / Harfenduo (10. Februar);
  • Kammerkonzertabend 2: Posaune und Klavier / Hornquintett (27. Februar)

Schauspiel:
Das Schauspielensemble sorgt für mehr Spaß mit der Abi-Lektüre! Für Schulen auch zwischen 8 und 15 Uhr.

  • Zwei filmische Lesungen (Regie: Schauspieldirektor Jan Steinbach):
    „Die Marquise von O….“ von Heinrich von Kleist (15. /16. / 17. / 18. / 22. Februar)
    „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing wird zunächst in drei Teilen gelesen (24. / 25. / 26. Februar), dann als komplette Version angeboten (28. Februar)
  • Zwei filmische Inszenierungen:
    „Der Sandmann“ nach der Erzählung von E. T. A. Hoffmann, Regie: Benedikt Grubel
    Das Grabbe-Haus wurde in dieser Spielzeit mit der bilderreichen Inszenierung von E.T.A. Hoffmanns Erzählung „Der Sandmann“ eröffnet. Nun darf sich die Geschichte des Studenten Nathanael, der als Erwachsener von verdrängt geglaubten Kindheitserinnerungen heimgesucht wird auf der großen Bühne als Videoversion neu entfalten. (19. / 21. / 23. / 24. / 25. Februar)
  • „Wasted“ von Kae Tempest, Regie: Magz Barrawasser
    Kae Tempests erstes Theaterstück kreiert eine Welt, in der scheinbar alles möglich ist. An dieser Verheißung arbeiten sich die Figuren ab und fragen sich: Wie bleibt man angesichts dieser Vielfalt an Möglichkeiten handlungsfähig? Die Premiere hätte am 19. Januar im Grabbe-Haus stattfinden sollen, jetzt kommt das Stück als Videoversion. (11. / 12. / 14. Februar)

Ballett:

  • Shakespeare kurz & bündig
    Der Widerspenstigen Zähmung: Das Ballettensemble des Landestheaters Detmold tanzt digital in einer Choreografie von Katharina Torwesten. (21. / 27. Februar)
  • Fit in 10 Minuten
    Von Aerobic bis Zumba Fitnessprogramm mit den Tänzern des Landestheaters
    Zehn Minuten Bewegung am Tag, so viel Zeit muss sein – auch im Home-Office. Täglich wechselnde Workouts machen fit für den Frühling.

Junges Musiktheater:

  • „Ritter Odilo oder der strenge Herr Winter“
    Guta G. N. Rau hat das fantasievolle Stück über den Kampf gegen Langeweile als einen großen Spaß mit einfachsten Mitteln inszeniert, der alle kleinen und großen Kinder ab 5 Jahren begeistert. Die Aufzeichnung der rund 50-minütigen Ritter-Klassenzimmer-Oper von Mareike Zimmermann mit Musik aus Henry Purcells „König Arthur“ erfolgte während des ersten Lockdowns für die Plattform „WDR Kulturambulanz“. (6. / 21. / 27. Februar)

Für die interaktiven Angebote des Jungen Theaters ist eine Anmeldung unter jt@landestheater-detmold.de erforderlich.

  • Für die Kleinsten (4 bis 7 Jahre) und ihre Eltern gibt es am 18. Februar und am 25. Februar über Zoom die Möglichkeit, an der BilderBuchBühne teilzunehmen. (Anmeldung mindestens eine Woche vor dem Termin)
  • Nibelungenpunkt.de, das digitale, interaktive und Pandemie-kompatible Theaterstück für Menschen ab 12 Jahren. Um die ganz eigene Mischung aus digitalem Escape-Room mit Rätseln, 8-bit-Game und Theater zu erleben, muss man nur eine E-Mail an jt@landestheater-detmold.de schreiben mit dem Betreff nibelungenpunkt.de, dann bekommt man einen Zugangscode und kann sich zu einem beliebigen Zeitpunkt registrieren.
  • Werwolf-Spieleabend
    Menschen ab 14 Jahren können über Zoom an einem Werwolf-Spieleabend teilnehmen (19. Februar)
  • Gemeinsam alleine tanzen
  • Tanzwütige jeden Alters treffen sich über Zoom um gemeinsam alleine vor den Rechnern zu einer gemeinsamen Playlist zu tanzen.

Die Bühne ruft (an) … die junge Bühne auch!
Kulturtelefon des Landestheaters Detmold
Telefonieren, diese fast vergessene Kulturtechnik, erlebt während der Pandemie eine ungeahnte Renaissance. Ensemblemitglieder rufen freitags und samstags zwischen 19 und 21 Uhr direkt beim Publikum an und bieten unterhaltsame Minuten mit Kultur. Sonntags gibt es zwischen 15 und 17 Uhr magische, spannende, lustige und Mut machende Geschichten für jedes Alter ab 4 Jahren.
Wer Interesse an einem Kulturanruf hat, kann sich unter Tel. 05231 3028997 montags, dienstags und donnerstags von 10 Uhr bis 14 Uhr einen Zeitraum für einen Anruf reservieren und dann überraschen lassen.

QuatschMalSaal, die Podcast-Reihe des Landestheaters Detmold

  • Ab dem 10. Februar ist die dritte Folge erhältlich. Unter dem Titel „Tschechow oder mit dem Rad durch Russland“ unterhalten sich der Schauspieler Heiner Junghans mit Regisseurin Konstanze Kappenstein und Social-Media-Referentin Olga Kurbacheva.
  • In der vierten Folge „Mein lieber Schwan! (1)“ sprechen Ballettdirektorin Katharina Torwesten, Ensemblemitglied Marilena Dolgetta und Dramaturgin Anna Neudert über Tanz, sie erscheint am 24. Februar.


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