Welche Wildpflanzen und welche Pflanzenteile können im Spätsommer verwendet werden? Welche Inhaltsstoffe sind bei der Verarbeitung zu berücksichtigen? Wie kann ich die Pflanzen sicher unterscheiden lernen? Um diese und viele weitere Fragen dreht sich alles beim spätsommerlichen Kräuterseminar am Rolfschen Hof. Die artenreichen Wiesen, Hecken, Bach-, Weg- und Waldränder um die NABU Umweltbildungsstätte sowie der Terrassengarten bieten ein ideales Terrain zum Pflanzenbestimmen und Kräutersammeln. Im Spätsommer blühen hier z.B. Oregano, wilder Thymian, Malven, Bibernelle, Blutweiderich, Taglilien, Schafgarbe, Wegwarte und Weidenröschen.

Die Referentin, Diplom-Biologin Sieglinde Fink, ging schon als Kind gern mit ihrer Familie raus in die Natur zum Kräutersammeln. Heute ist sie Expertin auf dem Gebiet der essbaren Wildpflanzen.Das Seminar geht von Freitag, 15. August bis Sonntag, 17. August. Samstag- und Sonntagmorgen beginnt mit Kräuter- und Blütensammeln u.a. für den Frühstücks-Smoothie und die  Kräuter-Brotaufstriche. Nach dem Frühstück geht es Samstag auf große Wildkräuter- Blüten- und Beerentour, abends genießen wir unser Wald- und Wiesenmenü.

Der Sonntag ist Heilpflanzen gewidmet, die in den alten Kräuter-Bräuchen um den 15. August (Mariä Himmelfahrt) herum hierzulande eine wichtige Rolle spielten, von denen wir zahlreiche in der direkten Umgebung des Rolfschen Hofes finden, wie z.B. Königskerze, Fetthenne, Leinkraut, Wilde Möhre.

Vitalstoffreiche frisch gesammelte „wilde Kost“ wird an diesem Wochenende jede Mahlzeit bereichern. Die Verpflegung ist vegetarisch, vegane Ernährung kann berücksichtigt werden.

Inklusive Mahlzeiten mit Lebensmitteln aus ökologischem Anbau beträgt die Seminargebühr 250,00 €. (Freundschaftspreis bei Anmeldung von 2 Personen 220,00 € pro Person).

Anmeldung bis 08.08.2025 unter anmeldung@rolfscher-hof.de. Weitere Fragen werden gerne unter 0 52 31-98 10 39 2 beantwortet.

Quelle & Foto: NABU Umweltbildungsstätte Rolfscher Hof