Verwaltung, Kulturinstitute und Denkmäler bleiben für Publikumsverkehr geschlossen

Meldung vom 15. Dezember 2020,
Allgemein

Lippe schließt in der Zeit des Lockdowns vom 16. Dezember bis 10. Januar 2021 .

Kreis Lippe. Der Landesverband Lippe unterstützt uneingeschränkt die erneut nötigen, ernsten Maßnahmen der Bundesregierung und Landesregierung Nordrhein-Westfalens zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie. Zum morgen beginnenden Lockdown schließt der Landesverband Lippe daher seine Verwaltungen, seine Kulturinstitute und seine Denkmäler bis zum 10. Januar 2021 für Publikumsverkehr, um die Gesundheit potenzieller Besucherinnen und Besucher, aber auch die der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen und um einen Beitrag zur Reduktion der Infektionszahlen zu leisten.

Für Publikumsverkehr geschlossen sind konkret: die Verwaltung des Landesverbandes Lippe in Lemgo im Schloss Brake (Schlossstr. 18), die Verwaltung der Forstabteilung in Bad Meinberg (Pyrmonter Str. 10), das Lippische Landesmuseum Detmold, das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake, die Lippische Landesbibliothek in Detmold, die Lippische Kulturagentur, die Burg Sternberg sowie die Externsteine in Horn-Bad Meinberg (inklusive Infozentrum) und das Hermannsdenkmal bei Detmold (inklusive Shop/Tourist-Info). Ein Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverbandes arbeitet in diesem Zeitraum im Home-Office. Bürgerinnen und Bürger, die die Verwaltung, die Kulturinstitute bzw. die Denkmal-Stiftung mit einem Anliegen ansprechen möchten, bittet der Landesverband Lippe, diese über Telefon oder E-Mail zu kontaktieren.

„Der ab Anfang November 2020 geltende ‚Lockdown Light‘ hat leider nicht die erhoffte Eindämmung der Pandemie bewirkt, deshalb haben Bundes- und Landesregierung richtigerweise dem gesellschaftlichen Leben einen erneuten, umfassenden Stillstand verordnet. Die Anzahl von direkten Kontakten soll so stark reduziert und die Corona-Infektionszahlen dadurch nach unten gedrückt werden. Wir halten diese Entscheidung für unumgänglich und unterstützen diese aus Überzeugung“, sagt Verbandsvorsteher Jörg Düning-Gast.

Gleichwohl bleiben die Kulturinstitute aktiv – über ihre Social-Media-Kanäle und Homepages. So können Interessierte das Weserrenaissance-Museum virtuell besuchen, bei einem digitalen Rundgang, der hier erreichbar ist. Zudem bietet das Weserrenaissance- Museum bis zum 24. Dezember den „ARTventskalender“, der spielerisch Wissen rund um die Malerei und Architektur der Weserrenaissance vermittelt. Das Lippische Landesmuseum ist vor allem über seine Kanäle Facebook und Instagram offen und lebendig: Videobeiträge, z. B. unter den Hashtags „Depotdienstag“ und „Museum From Home“, vor allem aber die beliebte Reihe „Fakt oder Fake“ stoßen auf dankbare Resonanz bei den Fans des Museums. Die Lippische Kulturagentur lädt aktuell zur ersten digitalen Ausstellung ein: Hier können Kunstinteressierte eine Ausstellung zeitgenössischer lippischer Künstlerinnen und Künstler sehen. Sie haben zum Begriff „Freiheit“ gearbeitet und Werke geschaffen.

„Außerdem sind unsere Kultureinrichtungen aktuell dabei, sich auf ihre Wiedereröffnung vorzubereiten und die Programme fürs erste Halbjahr 2021 zu planen – damit die Lipperinnen und Lipper, die Gäste und Touristen, sofort nach dem Ende des Lockdowns, unter Einhaltung der Hygienerichtlinien, Kunst und Kultur genießen und erleben können“, so Düning-Gast.

Foto: Landesmuseum

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