Platz frei? Wohnraum für Studierende in Detmold gesucht
Meldung vom 7. Juli 2025,
Allgemein
Platz frei? Wohnraum für Studierende in Detmold gesucht
Im Zuge der aktuellen Strukturreform der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe fand eine gemeinsame Auftaktveranstaltung zwischen Studierenden und Professor:innen der Detmolder Schule für Gestaltung und dem Fachbereich Landschaftsarchitektur sowie Vertreter:innen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) statt. Ziel des Treffens war es, das prognostizierte Wohnraumproblem in Detmold zu identifizieren und erste Lösungsansätze zu sammeln.
Initiiert wurde das Treffen von Prof.‘in Dr. Susanne Kost in Abstimmung mit der AStA-Vorsitzenden Hannah Merten. Anwesend waren zudem Prof. Dr. Ralf Steffen, Dekan des Fachbereichs Landschaftsarchitektur und Prof.‘in Kathrin Volk, beide Mitglieder des Gründungsdekanats, sowie Prof.‘in Sandra Bruns, Prof.‘in Vera Lossau und Prof.‘in Dorothea Schutsch. Gemeinsam mit den Studierenden und AStA-Vertreter:innen aus Detmold und Höxter wurden Stimmungen, Sorgen und Hoffnungen im Vorfeld des geplanten Zusammenschlusses der beiden Fachbereiche offen diskutiert.
Hintergrund der Veranstaltung ist der Umzug von rund 350 Studierenden und Mitarbeitenden vom Hochschulstandort Höxter nach Detmold. Diese Entwicklung eröffnet neue Chancen für interdisziplinäre Zusammenarbeit, denn am Standort Detmold entsteht mit der Zusammenführung aller räumlichen Planungsdisziplinen ein bundesweit einzigartiger Ort, an dem Innenarchitektur, Architektur, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur künftig unter einem Dach wirken. Sie bringt jedoch auch konkrete Herausforderungen mit sich, insbesondere hinsichtlich des begrenzten Wohnraums in Detmold.
Viele Studierenden lassen einen Großteil ihres sozialen Umfelds in Höxter zurück und müssen sich in Detmold neu orientieren. Eine offene und solidarische Aufnahme durch die Detmolder Studierenden und Lehrenden sei den Höxteranern aber versichert. Präsent bleibt die Sorge um Wohnraum für Studierende mit geringem Einkommen, der Verfügbarkeit und die Chance, überhaupt eine Wohnung zu finden.
Die TH OWL ruft daher Bürger:innen, Vermieter:innen, Initiativen und lokale Akteure dazu auf, sich aktiv mit Ideen und konkreten Wohnangeboten zu beteiligen.
Gesucht werden:
- freie WG-Zimmer oder Wohnungen
· Zwischenmietangebote
· Ideen für temporäre Wohnmodelle
· Kontakte zu Wohnprojekten oder Baugruppen
· Vorschläge für leerstehende Immobilien, die reaktiviert werden könnten
Wer Wohnraum anbieten oder Ideen einbringen möchte, kann sich per E-Mail an Prof.‘in Dr. Susanne Kost wenden: susanne.kost@th-owl.de.
Quelle & Foto: Technische Hochschule Ostwestfalen – Lippe










