Mehrkampf für Macher

Meldung vom 30. März 2021,
Allgemein

Wettkampf um das beste Geschäftsmodell.

Kreis Lippe. Wie entwickelt man im Unternehmen in kurzer Zeit innovative Geschäftsmodelle? Das konnten Firmen kürzlich in einem spannenden interaktiven Online-Workshop der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (HK Lippe) zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik (IEM) und der IHK Ostwestfalen trainieren. 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten beim „Business Model Makeathon“ verschiedene Methoden zur Geschäftsmodellentwicklung kennen. In fünf Teams erarbeiteten sie innovative Konzepte in Zeiten von Corona. Am Ende traten sie mit ihren Lösungen gegeneinander an.

Dr. Matthias Böttcher, Referent für Technologietransfer bei der der IHK Lippe, erläuterte, wie wichtig es auch für lippische Unternehmen ist, sich mit innovativen Geschäftsmodellen auseinanderzusetzen: „Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie schnell und grundlegend sich Märkte verändern können. Hierdurch ergeben sich große Herausforderungen, aber auch neue Chancen für Unternehmen. Wer sich schnell auf veränderte Rahmenbedingungen einstellen kann, bleibt langfristig wettbewerbsfähig.“ Formate wie der Business Model Makeathon helfen dabei, in kurzer Zeit innovative Geschäftsmodelle für die betriebliche Zukunft zu entwickeln.

Das Besondere am Business Model Makeathon ist, gemeinsam etwas zu erarbeiten: „Wichtig ist, Methoden zur Entwicklung von Geschäftsmodellen direkt anzuwenden. Dieses klappt auch online mit entsprechenden Kollaborationstools sehr gut“, erklärt Laban Asmar vom IEM in Paderborn. Fünf Teams setzten sich damit auseinander, welcher Produkte oder Dienstleistungen es in Zeiten von Homeschooling und Home-Office bedarf und wie man hieraus passende Erlöskonzepte gestaltet. Die Teilnehmer hatten vielfältige Einfälle, diskutierten diese heiß, bewerteten sie und verwarfen vieles gleich wieder. Schließlich fokussierten sie sich auf ein Hauptproblem des potentiellen Kunden und entwickelten hierfür dann das passende Geschäftsmodell. Abschließend kam es dann zum finalen „Pitch“: In nur drei Minuten stellte jedes Team seine Lösung vor.

Die Ideen reichten von einer App, die darauf achtet, dass man im Home-Office rückenfreundlich sitzt und den richtigen Abstand zum Bildschirm hat bis hin zu einer Online-Plattform zur Vermietung von Home-Office-Möbeln. Am Ende konnte es nur ein Gewinnerteam geben: Die Jury fand ein Geschäftsmodell am überzeugendsten, das auf der Anfertigung individualisierter Home-Office-Möbel mittels Online-Konfigurator basierte. Vom Online-Workshop profitierten aber alle Teilnehmenden.

Nähere Informationen gibt es bei der IHK Lippe, Dr. Matthias Böttcher, Referent für Technologietransfer, unter Tel. 05231 760182 oder per E-Mail an boettcher@detmold.ihk.de.

Foto: Fraunhofer IEM

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