Leitungen, Trinkwasser und ein Gründach

Meldung vom 5. Februar 2021,
Allgemein

Stadtwerke präsentieren Vorhaben für 2021 und zeigen klares Bekenntnis zum Standort.

15 Millionen Euro investieren die Stadtwerke Detmold in eine nachhaltige Energieversorgung. Dazu gehören unter anderem die Erneuerung von Anlagen und die Sanierung von Leitungen.

„Das ist aber eher turnusmäßiges Standardprogramm“, sagt Stadtwerke Geschäftsführer Jörg Karlikowski bei der digitalen Pressekonferenz. Ganz und gar nicht Standard ist dagegen der Brunnenbau im Heidental. Der soll 390 bis 400 Meter tief werden und die Trinkwasserversorgung sichern. „Die Trockenheit und Wasserknappheit der letzten Jahre spüren wir noch immer, weshalb wir mit dem Tiefenwasser eine stabile Wasserversorgung garantieren wollen“, erklärt Karlikowski. Aktuell steht der Bohrer bei etwa 240 Metern – über die Hälfte ist bereits geschafft. Bei den Stadtwerken ist man daher optimistisch, dass die Baumaßnahme noch in diesem Jahr abgeschlossen werden kann.

In punkto Energie wird das Fernwärmenetz weiter ausgebaut. Momentan wird vor allem der Innenstadtbereich damit versorgt. Allerdings soll der das Fernwärmenetz weiter verdichtet werden und in Zukunft noch mehr Haushalte erreichen.

Das die Stadtwerke nicht nur Versorger sind, sondern sich auch mit ihrem Standort identifizieren, beweist der Neubau, der „Am Gelskamp“ entstehen wird. Das aktuelle Stadtwerkegebäude ist deutlich in die Jahre gekommen.

1981 gebaut, vereinte es alle Verwaltungs- und Betriebsabteilungen unter einem Dach. Zu diesem Zeitpunkt versorgten die Stadtwerke die Detmolder „nur“ mit Erdgas- und Flüssiggassparte sowie mit Trinkwasser. Erst 1988 erweiterten die Stadtwerke ihre Versorgungstätigkeit mit der Inbetriebnahme eines Blockheizkraftwerks. Mit dem Ausbau der Geschäftsfelder und der Mitarbeiter ist das Gebäude nun an seine Kapazitätsgrenze gestoßen.
Hinzu kommt, dass der funktionelle Bau den heutigen Anforderungen an Energieeffizienz,  Arbeits-, Schall- und Wärmeschutz nicht mehr entspricht und hohe Energie- und Instandhaltungskosten verursacht.

Der Neubau wird hinter dem jetzigen Gebäude entstehen, das Dach wird mit Solarkollektoren ausgestattet, das Dach des Eingangsbereichs wird begrünt.

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