Kunst, Planung und Begegnungen

Meldung vom 31. Mai 2021,
Allgemein

Dr. Renée Tribble lehrt künftig am Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur der TH OWL.

Kreis Lippe. Die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) hat Professorin Dr. Renée Tribble auf das Lehrgebiet „Planungstheorie und Planungsmethodik in der Stadtentwicklung“ berufen. Die Planerin aus Hamburg wird künftig am Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur lehren.

„Mit ihren unterschiedlichen Werkstätten und der horizontalen Verknüpfung unterschiedlicher Planungsstudiengänge von der Innenarchitektur bis zur Stadtplanung erinnert mich die Detmolder Schule in ihren Grundzügen an mein Studium an der Bauhaus-Universität Weimar“, sagt Professorin Dr. Renée Tribble. „Ich hoffe, dass es bald wieder für alle möglich sein wird, die Vorteile der Nähe und der Begegnungen auf dem Campus zu erleben.“

Nach einer freiberuflichen Tätigkeit in verschiedenen Architektur- und Planungsbüros hat die studierte Architektin als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HafenCity Universität Hamburg am Lehrgebiet Städtebau und Quartierplanung gearbeitet. Es folgten Lehraufträge und schließlich eine Gastprofessur für Stadtentwicklungsplanung und Stadtmanagement an der Universität Kassel. Nach ihrer Teilnahme am Internationalen Doktorandenkolleg „IDK 2 Urbane Transformationslandschaften“ hat sie in diesem Jahr ihre Promotion mit dem Titel „Reizungen und Reaktionen: Kunst und Planung“ abgeschlossen. Dr. Renée Tribble ist darüber hinaus Gründungsmitglied und Gesellschafterin der PlanBude Hamburg und seit 2016 als Planerin selbstständig (Renée Tribble Const*ellations und projektbüro).

Schwerpunkte in ihrer künftigen Arbeit werden kooperative und gemeinwohlorientierte Projekte und Prozesse der Stadtentwicklung (Civic-Public-Partnerships), die Forschung zu urbaner Kunst und Stadtplanung und partizipative Quartiers- und Stadtentwicklung sein. In ihrer Freizeit engagiert sie sich an ihrem Wohnort Hamburg unter anderem als ehrenamtliches Vorstandsmitglied der fux eG, einem knapp 10.000 Quadratmeter großen, gemeinschaftlich betriebenen Produktionsort in Altona.

Foto: Pia Schlegel/TH OWL

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