Dr. Bärbel Sunderbrink (Stadtarchiv Detmold) und Thomas Lammering (Technischer Beigeordneter, Stadt Detmold) geben in Kooperation mit der VHS Detmold-Lemgo einen Überblick über die Entwicklung des Hornschen Tores. Der Vortrag findet am Dienstag, 21. April, um 18 Uhr im Stadtarchiv Detmold, Willi-Hofmann-Straße 2, statt.

Bis in die Frühe Neuzeit trennte eine Befestigungsanlage mit Mauer und Wall die Stadt vom Umland. Vor den Toren lagen die Gärten der Bürgerinnen und Bürger. Seit den 1830er Jahren wurde dieses Gebiet im Zuge erster Stadterweiterungen bebaut. Die Verbreiterung der Paulinen- und Hornschen Straße ab den 1950er Jahren veränderte das Erscheinungsbild deutlich. Später führte der Bau eines Einkaufscenters zu neuen Nutzungen in einem zuvor kleingewerblich geprägten Areal. Im „Stadtgeschichtlichen Projekt: Vom Gigantismus zur historischen Innenstadt“ wurde die bauliche Entwicklung vor dem Hornschen Tor aufgearbeitet. Zudem erläutert Baudezernent Thomas Lammering aktuelle Planungen für das Gebiet zwischen Hornscher Straße und dem denkmalgeschützten Bereich der Kernstadt.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Quelle: Stadt Detmold