Erinnern und gedenken: Verlegung von acht Stolpersteinen
Meldung vom 18. Mai 2026,
Allgemein
Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V. und die Stadt Detmold verlegen am Mittwoch, 27. Mai, um 14 Uhr weiterere acht Stolpersteine an drei Orten im Stadtgebiet, die als jeweils letzte frei gewählte Wohnorte dokumentiert sind und künftig auch sichtbar an das Schicksal der in der NS-Zeit verfolgten und ermordeten Mitbürgerinnen und Mitbürger erinnern sollen.
Ab 14 Uhr wird an der Elisabethstraße 24 an die Familie Rülf erinnert. Im Jahr 1942 wurden die Eltern Moritz und Erika nach Maly Trostinec deportiert. Im Anschluss wird an der Freiligrathstraße 13 ein Stolperstein im Gedenken an Hedwig Block gelegt. Sie wurde im Jahr 1942 deportiert. Weitere zwei Stolpersteine werden für das Ehepaar Max und Elli Alexander vor dem Haus Lemgoer Straße verlegt, die 1942 ins Warschauer Ghetto deportiert wurden.
Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Leopoldinum und der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Detmold übernehmen die Patenschaften für die neuen Stolpersteine.
Quelle & Foto: Pressestelle Stadt Detmold












