Die Lipper in Amerika

Meldung vom 9. Februar 2021,
Allgemein

IHK Veranstaltung zum US-Markt.

Kreis Lippe. Die USA sind und bleiben ein angesagter Markt, auch für lippische Unternehmen. Der Wirtschaftsriese ist aber nicht nur für den Export lukrativ. Er ist von deutschen Firmen auch zunehmend gefragt als Beschaffungsmarkt und Investitionsstandort. Das sind wesentliche Erkenntnisse einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) mit amerikanischen Marktexperten. Online macht es möglich: Zugeschaltet waren neben lippischen Unternehmen auch Firmen der IHK-Bezirke Arnsberg und Ulm.

Gerrit Ahlers, Geschäftsführer der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer in Chicago, hatte für die 35 Teilnehmer gleich mehrere Tipps parat. „Versuchen Sie nicht, den US-Markt von Deutschland aus zu bedienen. Für einen Direktvertrieb aus Deutschland ist das Land zumindest für Mittelständler zu groß.“ Vielversprechender sei, mit einer kleinen Präsenz in den USA Flagge zu zeigen. „Investieren Sie etwas Zeit in die Suche nach dem richtigen Standort. Und dann schaffen Sie sich eine eigene US-Identität“, riet Ahlers seinen Zuhörern. Mit seiner Kammer unterstützt er seit vielen Jahren deutsche Unternehmen beim Markteinstieg in den USA.

Die USA bieten als Markt viel, haben aber auch ihre Schattenseiten. Auf der Minusseite steht das Thema „Bürokratie“. Staatliche Vorschriften und Regeln sind in den einzelnen Bundesstaaten sehr unterschiedlich. Die „50 States of America“ nennt Hans-Michael Kraus sein Gastland pointiert. Der deutsche Rechtsanwalt aus Atlanta warnt davor, das Kleingedruckte auf die leichte Schulter zu nehmen. Das Arbeits- und vor allem das Vertragsrecht hätten es in sich. Die Produkthaftung werde dagegen völlig überschätzt. Vieles sei aber auch deutlich einfacher als in Deutschland. „Während der Zeit unserer Veranstaltung hier könnten Sie in den USA bereits eine Firma gründen. So schnell geht das.“

Die Zeiten für einen Einstieg in den US-Markt scheinen mit dem Präsidentenwechsel günstig zu sein. „Joe Biden hat signalisiert, dass er in der Außenwirtschaft eine Trendwende möchte“, blickt Andreas Henkel nach vorn. Der IHK-Geschäftsführer hofft vor allem darauf, dass die Blockadehaltung in der Welthandelsorganisation WTO einem moderaten Kurs weicht und sich die Handelskonflikte entschärfen. „Der Handelskrieg USA/China hat unsere lippischen Firmen eindeutig behindert.“

Ansprechpartner für weitere Informationen zum amerikanischen Markt ist der IHK-Geschäftsführer Andreas Henkel, Tel. 05231 760121, E-Mail: henkel@detmold.ihk.de

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