Ausstellung „Kyrgyzstan Diaries“ eröffnet
Meldung vom 1. Juli 2026,
Allgemein
Zwischen Gebirgslandschaften Zentralasiens und Spuren deutscher Lebenstraditionen erzählt die Ausstellung von Herkunft, Migration und der Suche nach Zugehörigkeit. Im Mittelpunkt steht Bergtal, das heutige Rot-Front – ein deutsches Dorf in Kirgistan. Viele ehemalige Bewohner fanden später in Ostwestfalen eine neue Heimat.
Die international renommierte Fotografin Irina Unruh verbindet in ihren Arbeiten persönliche Erinnerungen mit dokumentarischen Beobachtungen des heutigen Kirgistans. Fotografien aus Bergtal, der Serie „Djamila“ über Frauenrechte sowie Bilder aus dem Walnusswald von Arslanbob eröffnen Perspektiven auf Menschen, Landschaften und gesellschaftliche Veränderungen in Zentralasien. Die Einblicke schaffen einen Dialog über Erinnerung, Identität und die unsichtbaren Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Die Ausstellung entsteht anlässlich des hundertjährigen Jubiläums von Bergtal/Rot-Front. Ein Projekt des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte und des Kulturreferates für Russlanddeutsche. Gefördert vom Bundesministerium des Innern und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Vernissage I 12. Juni 2026, 18 Uhr I Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte
Quelle & Foto: Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte











